Auszug aus dem Kirchenbuch von 1640 (Pastor Hoffmann):
"... Die Schweden sind damahl grausam mit den leuthen umgegangen, alles geraubt und ausgeplündert, die leuthe jämmerlich gemartert, an die Pferde mit angebunden und damit fortgeritten. Mist Pfütze in den Hals gegossen, das Maul mit Holze geknöbelt, die Haut an Fußsohlen abgezogen. Die Theuerung ist damals sehr groß gewesen, so daß die armen leuthe haben müssen graß essen wie das Vieh. Der Scheffel Korn hat 6 Thlr. gegolten ..."
 
Sagen und Erzählungen rund um Raubschloss Quitzdorf (Werner Radisch):
"Besonders hatten es die Schweden im Dreißgjährigen Krieg auf die Kirchenglocken abgesehen, die sie zu Kanonenrohren umgossen.
Die Einwohner des Dorfes See versenkten deshalb ihre große Glocke im Morast der sogenannten Alten See, einem Wasser- und Sumpfgebiet östlich dieses Ortes.
Jedoch die Wirrnisse der langen Kriegszeit ließen die Erinnerungen an diese Glocke und ihr Versteck in Vergessenheit geraten.
Viel später, als der Krieg längst vorbei war, haben Schweine, die dorthin zur Tränke getrieben wurden, die Glocke ausgewühlt."